Glossar
Wettbörse
Published by Sportwettenprofi on Juli 6, 2011
Bei einer Wettbörse treten einzelne Teilnehmer einer Sportwette gegeneinander an. Bei einer Wettbörse können Wetten zu bestimmten Quoten angeboten und von anderen Teilnehmern angenommen werden, aber auch umgekehrt kann man die gewünschte Quoten anfragen. Geht ein anderer Teilnehmer auf die Anfrage ein, kommt eine Wette zustande. An einer Wettbörse kann man als Spieler (Punter) oder als Buchmacher (Layer) auftreten. Die Wettformen heißen für die Spieler Lay-Wette, welche die Wetten angeboten haben oder auch für denjenigen Back-Wette, der einen Einsatz zur angebotenen Quote macht. Für die gesetzten Einsätze übernimmt die Wettbörse die Rolle eines Verwalters bzw. Treuhänders. Der Vorteil von Wettbörsen ist, dass jeder Teilnehmer als Buchmacher auftreten kann und dadurch, dass die hohen Buchmachermargen wegfallen, können teilweise sehr gute Quoten entstehen.
Der Unterschied einer Wettbörse gegenüber einem Sportwetten Anbieter ist, dass die Wettbörse nur als Vermittler zwischen Buchmacher und Spieler steht. An einer Wettbörse werden weltweit von Kunden Wetten vorgeschlagen und angenommen. Die Quoten sind nicht an Buchmachermargen gebunden, da sie selbst festgelegt werden. Betfair ist die weltgrößte Wettbörse. Bei Wettbörsen werden Teilnehmer zu Buchmachern und bieten unterschiedliche Wetten mit den eigenen Quoten an. Jeder Kunde der Wettbörse kann diese Wette annehmen. Besonders im Bereich Fußball werden sehr viele Sportwetten angeboten. Aber es gibt nicht nur Sportwetten an einer Wettbörse, sondern auch politische und Aktienmarkt Wetten.


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